18.08.2008

Schafspelz


Hallo ich bin ein Bastard und ich komme wann´s mir passt,
ich bin in der Umgebung berüchtigt und verhasst
ich lüge und schmarotze, verkaufe mich charmant
erschleiche mir Vertrauen und geb´ dir meine Hand

Wenn du sie dann ergreifst, ist es schon zu spät.
Du wirst es nicht mal merken woher der Wind dann weht.
Ich nehme dir den Stolz und verkauf´ dich als das Böse,
du kannst dir sicher sein, dass ich das nicht auflöse.

Und kommt mal wer dahinter, klar kommt das mal vor,
dann tu´ ich halt ganz dumm und lächle immer froh.
Ich plane da schon vor, deshalb nachts man mich kaum sieht.
Mein Kopf muss immer denken, fast schon wie auf Speed.

Deshalb kann ich auch kaum schlafen, bin tagelang dann wach.
Ich glaub ich werd´ beschattet, und das hält mich in Schach.
Die Nachbarn und der Rest wollen alle den Besitz
welchen ich mir hart ergaunert, für den ich schwer geschwitzt.

Doch man wird mich nicht bekommen, gottgleich bin ich fast,
der Rest, der kann halt nix!Das sag´ ich ohne Hast.
Ich bin der Normale, der Rest ist doch verrückt!
Die Knarre ist geladen, das Messer schnell gezückt...

Und steh ich vor der Lache, die blutrot fast wie Wein,
dann schenke ich mir eben gerade diesen ein...
Ich genieße meine Allmacht, das Allwissende in mir,
Gott ist nicht mein Herrscher, Nein, Gott ist mein Haustier

Wie ein Wolf im Schafspelz
wie die Unschuld vom Lande
ich kenne keine Gnade,
weil selbst ich keine fande