30.11.2010

Die Welt-Aids-Erpressung


Am 1.12. ist wie jedes Jahr wieder der Welt-Aids-Tag. Ihr wisst schon, rote Schleifen gegen den Virus und Spendenaufrufe gegen Reichtum. Eins mal vorweg: Natürlich ist das eine gute Sache und je schneller man einen Wirkstoff gegen diese Seuche findet, umso besser. Is´ wie mit „Popstars“. Aber eben nicht um jeden Preis.
Jetzt sehe ich heute bei den TAFF NET NEWS, dass einige der größten Hollywood-Stars, von Alicia Keys bis Beyoncé, eine ganz tolle Aktion gestartet haben:
Sie posten solange nichts auf ihren Webseiten und sozialen Netzwerken, also keine News oder welcher Schlüpfer die schönsten Bremsspuren hat, bis ca. 1 Million Dollar gespendet wurden.
Ich weiß nicht wie man das in Hollywood nennt, hier nennt man das Erpressung. Denn sind wir mal ehrlich: Die Einzigen, die wirklich interessiert was es für neue belanglose Nichtigkeiten im Leben der Promis gibt sind meistens ja doch die sozial Schwachen. Ich möchte gar nicht wissen wie viele bekloppte, ärmliche Backfisch-Teens ihr Brustkrebsmedikamentengeld  der Aids-Forschung spenden. Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel. Und warum spendet das ehrlose und silikonschwangere Pack die Million nicht selbst? Das bezahlen die doch aus der Porto- bzw. aus der Botox-Kasse.
Was kommt als Nächstes? Die Nationalelf wird solange nicht am EM-Finale teilnehmen bis das deutsche Volk 20 Millionen Euro gespendet hat? Das Geld wäre vermutlich in 10 Minuten überwiesen, da bin ich sicher.
Wer spenden will und es kann, der soll das auch tun. Aber mit Erpressung die Fans dazu zu zwingen, das ist in etwa so Charity—Like wie ein SOS-Kinderdorf zu überfallen  und das Geld Pro-Familia zu spenden…